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MARAS MORAY

Halbtagestour Von: 08.00 Uhr Bis: 13.30 Uhr (schätzungsweise)

Salineras de Maras

Nicht weit weg von Moray, entlang einer unbefestigten Straße, befindet sich die Salineras de Maras. Es ist sehr beeindruckend, wie sich die 3000 Salzbrunnen in einem Hang des Hügels verkrustet haben. Die Landschaft ist bemerkenswert und man kann von dort aus den Gebirgszug, das Tal von Urubamba, die Berge Weqey Willka (heutzutage Veronica, 5682 m.), Illa Apu und Chikon Huaman (5530 m.) sehen und schätzen.

Moray

Aufgrund seiner klimatischen Bedingungen, gehen manche Menschen davon aus, dass dies ein Ort für biologische Experimente gewesen sei, andere meinen es sei ein wichtiges Zentrum für die Akklimatisierung von speziellen Pflanzenarten gewesen, und andere wiederum behaupten es sei ein Gewächshaus oder Anbaugebiet gewesen. Was man jedoch genau weiß ist, dass die Moray eine Inka-Anlage bestehend aus mehreren Inka-Terrassen in unterschiedlichen Höhen ist. Sie wurde in drei größeren natürlichen Dolinen verschiedener Tiefe errichtet. Die Anlagen sind konzentrisch und kreisförmig. Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund geht eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse unterschiedlichen Makroklimata hervor.


VALLE SUR

Halbtagestour Von: 08.00 Uhr Bis: 18.30 Uhr (schätzungsweise)

Tipón, Pikillakta und Andahuaylillas

Die Besichtigung dieser Orte ist vergleichbar mit dem Bereisen von drei Epochen der Geschichte der Menschheit:

Pikillakta ist eine Zitadelle der Kultur Wari (650 nach Christus)

Tipón war ein landwirtschaftliches Zentrum der Inkas (1200 nach Christus) und

Andahuaylillas ist von großer Bedeutung wegen seiner berühmten Kapelle aus der Kolonialzeit, die auch als „Sixtinische Kapelle von Amerika“ bekannt ist (1700 nach Christus)

In Tipón gibt es eine Quelle und um sie herum wurde ein eindrucksvolles landwirtschaftliches Komplex mit Inka-Terrassen und Brunnen, die funkeln wenn man sie betrachtet, errichtet. Tipón verzaubert uns mit dem Charme seiner Bewässerungskanäle und der bezaubernden Stein-Manufaktur.

Pikillakta war eine ehemalige Prä-Inka-Stadt. Man geht davon aus, dass es an die 10.000 Menschen beherbergt hat. Die Stadt hat eine nahezu perfekte geometrische Gestaltung und verfügt über administrative, zeremonielle, Wohn- und defensive Bereiche. Außerdem besitzt die Stadt geradlinige Blöcke und Straßen, und darüber hinaus auch noch ein praktisches Straßennetz.

Andahuaylillas ist ein kleines Bergdorf und ca. 40 - 45 km von der Kaiserstadt Cusco entfernt. Es besitzt ein Glanzstück der Barockarchitektur, eine Kirche, die als „Sixtinische Kapelle von Amerika“ bekannt ist. Diese Kirche soll gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf einem Inka-Tempel erbaut sein, das genaue Datum ist jedoch nicht bekannt. Hinter seiner recht schlicht erscheinenden Fassade halten sich ein Dekor und eine Ausstattung von unvergleichlicher Vielfalt und Kostbarkeit verborgen. Die Wände im Inneren sind vollständig mit vielfarbigen Retabeln, wunderschönen Bildern, kolonialen Fresken bedeckt, und die Decke im Mudéjar-Stil glänzt vor Gold. Der Altar und die Holzschnitzereien im Inneren der Kirche bilden ein künstlerisches Stück, das mit Blattgold ausgearbeitet worden ist. Das Taufbecken befindet sich im Inneren der Kirche, links nach dem Betreten durch die Haupttüre. Im Mittelpunkt der Kirche liegt eine Inschrift vor, die Folgendes besagt: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.“ Interessant ist die Tatsache, dass diese Inschrift in fünf, verschiedenen, aber dennoch gültigen Sprachen der Bauzeit dieser Kirche: Latein, Spanisch, Quechua, Aymara und Pukina (welche heutzutage eine ausgestorbene Sprache ist), aufgeschrieben wurde. Auf den beiden Innenseiten der Doppeltür, welche sich im hinteren Abteil der Kirche befindet, sind Gemälde zu betrachten. Auf der einen Innenseite der Doppeltür ist eine überfüllte Straße, die geradewegs in die Hölle führt, zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist auf der anderen Innenseite der Doppeltür eine musterhafte Straße, die unmittelbar in den Himmel führt, zu erfassen.